7 Tipps wie Du Handystrahlung im Alltag verringern kannst

Aktualisiert: 21. Feb.

Unsere Mobiltelefon begleiten uns heute wo immer wir auch sind. Auch wenn wir das gerne verdrängen: Diese Geräte stahlen elektromagnetisch. Und das um so mehr, je näher wir sie am Körper haben.


Durch ein paar einfache Tricks kannst Du diese Strahlung aber aktiv und ziemlich gut reduzieren. Wir haben Dir 7 Tipps zusammengestellt:


Tipp 1: Das Handy erst ans Ohr, wenn die Verbindung aufgebaut ist

Beim Aufbau einer Telefonverbindung sucht Dein Handy die Verbindung zum nächsten Funkmast. Das ist sehr strahlungsintensiv. Halte Dein Mobiltelefon daher erst direkt ans Ohr, wenn die Verbindung aufgebaut ist.


Tipp 2: Nutze für längere Gespräche ein Headset

Smartphone mit Headset

Ein Headset hilft Dir die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, die durch das Telefonieren direkt auf Deinen Kopf wirken, zu reduzieren. Wenn möglich verwende dabei Headset, das durch ein Kabel mit Deinem Handy verbunden ist. Auch Bluetooth Kopfhörer strahlen, auch wenn diese Strahlung deutlich geringer ist, als beim Telefonieren direkt am Ohr. Und noch ein paar Hinweise:

  • Du reduzierst die Strahlung noch weiter, wenn du über WLAN telefonierst.

  • Bei einem DECT-Telefon zuhause bitte dran denken: dieses strahlt genauso stark wie ein Mobiltelefon!


Tipp 3: Verwende die Freisprecheinrichtung

Telefoniere wenn möglich über die Freisprech-Einrichtung. So behältst Du am besten einen "kühlen Kopf" und hast noch dazu beim Telefonieren beide Hände frei. Im Auto ist das Telefonieren über die Freisprecheinrichtung sowieso Pflicht.


Tipp 4: Aktiviere öfter mal den Flugmodus

Du bist zuhause, arbeitest konzentriert, treibst Sport oder bist bei Freunden? Wann immer es geht: nimm Dir eine Auszeit von der Erreichbarkeit und aktivere einfach den Flugmodus. Du senkst damit die Strahlungsbelastung enorm, und es ist doch der neue Luxus sich mal wieder ungestört mit Freunden zu unterhalten ohne dabei 7/24 erreichbar zu sein.


Tipp 5: Kein Handy am Schlafplatz


Die aktuelle Forschung ist sich über negativen Auswirkungen, die elektromagnetische Strahlung auf unseren Schlaf hat, uneins. Wir verbringen aber 1/3 unserer Zeit im Bett. Gerade hier sollten wir aber darauf achten, alle Störfaktoren aus unseren Schlafzimmern verbannen. Und dazu gehört neben Elektrosmog vor allem elektromagnetische Strahlung.


Die Palette der Beschwerden, die mit Strahlung durch Elektrogeräte in Verbingung gebracht werden, ist lang. Von Schlafstörungen beim Ein- und Durchschlafen, über Erschöpfungszustände, oxidativen Stress bis zu langfristigen Zell-Schäden bis hin zu Krebs lässt sich zwar kein direkter kausaler Zusammenhang beweisen, aber die Mischung machts. Gehen wir also lieber vorsorglich auf Nummer sicher.


Dein Handy ist Dein Wecker? Dann schalte über Nacht in den Flugmodus und platziere das Gerät mind. 1,5 Meter weg von Deinem Körper. Unser Schlaf ist Erholung. Sorgen wir für uns durch optimale Bedingungen.


Tipp 6: Sorge immer für guten Empfang

Bei schlechtem Empfang verstärkt unser Mobiltelefon die Sendeleistung. Dadurch sorgt es für guten Empfang aber auch für maximale Strahlenbelastung.

Versuche also möglichst nur dort zu telefonieren, wo Du auch besten Empfang hast.


Auch eine Abdeckung oder Handyhülle kann die Sendeleistung Deines Handys einschränken. Vor allem durch Folien oder Gewebe (hier besonders bei metall-basierten Abschirmungen) droht eine (z. T. massive) Verstärkung der Sende-Leistung.


Tipp 7: Mehr schreiben – weniger telefonieren

Was unsere Kids schon immer machen: Oft genügt es, eine kurze Mitteilung zu schreiben, statt anzurufen. Elektromagnetisch jedenfalls erspart Dir das unnötige Strahlungsbelastung.


Elektromagnetische Strahlung ist heute allgegenwärtig und wird in Zukunft weiter zunehmen. Wir können aber aktiv werden und unsere kleine Tipps-Kollektion ist doch ohne größere Komplikationen umsetzbar – und sie tut auch nicht weh ;o). Probier es einfach mal aus!


Und noch ein zuätzlicher Tipp zum Schluß:

Achte beim Kauf Deines nächsten Handys auch den SAR-Wert. Er gibt Auskunft darüber, wieviel Sendeleistung Dein Körper beim Telefonieren mit diesem bestimmten Gerät maximal aufnimmt. Mehr Infos darüber findest Du hier.


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