Über Elektrosmog, Strahlung und Co.

Aktualisiert: 18. März

Uns alle durchströmen heute eine Vielzahl elektrischer, magnetischer und – die Kombo – elektromagnetische Ströme und Felder. Seit einigen Jahrzehnten kommen jedoch künstliche (also technisch, durch Menschen generierte) dazu. Ob ionisierend, oder nicht – allen ist eines gemein: Sie strahlen immer noch auf uns und durch uns hindurch.


Dabei bewirken sie etwas. Alle "natürlichen" Strahlungen strahlen so seit Jahrmillionen. Überhaupt: alles in der Natur strahlt. Dadurch tauschen natürliche Systeme erst Informationen aus. Wissenschaftlich erforscht ist, dass das auf einander abgestimmten, harmonischen Frequenzen geschieht und mit sehr niedriger Feldstärke (also mit sehr sehr geringer Sendeleistung). Schließlich will kein System das andere korrumpieren.


Seit sechs Jahrzehnten ist aber alles anders. Seitdem funken wir Menschen durch Machinen (blöderweise) auf eben denselben Frequenzen, wie sie unsere evolutionär entwickelten Ströme nutzen. Die Neuerung: Wir tun dies (teils) millionenfach stärker.


Staatlich wissenschaftlich gibt es da gar kein Problem: Einen kausalen Zusammenhang zwischen der massiven "Über-Strahlung" und körperlicher oder psychischer oder daraus kombinierter Leiden gibt es einfach nicht (laut BfS). Das Bundesamt für Stahlenschutz (BfS) verweist dabei auf eine ganze Reihe von Studien, die ihm von der ICNIRP empfohlen werden. Leider ist die ICIRP keine unabhängige Organisation, sonder eine Lobby-Organisation der vereinigten Telekommunikations-Unternehmen. Dazu gehören zu größten Teilen die Telekom, Vodafone und Telefonica. Also die größten Mobilfunk-Anbieter Europas.


Die ICIRP hat ihren Sitz interessanter weise im selben Gebäude, wie das Bundesamt für Stahlenschutz. Wir gehen einfach mal davon aus, dass es weder einen Flurfunk noch



Aber entspricht das den Tatsachen? Mehr zur möglichen Befangenheit des BfS findest Du hier.


Grundsätzlich gefragt: Beeinflußt Dich (elektromagnetische, magnetisch oder elektrische) Strahlung? Keine Ahnung, vielleicht, wirst du sagen, aber sicher nicht ständig. Aber ist das ein Problem? 'Ich', meinst Du, 'merk davon nichts'.

Bewußt wahrnehmen kannst Du die Strahlung tatsächlich beispielsweise dann, wenn du länger mit deinem Smartphone telefonierst und sich dabei um dein Ohr am Kopf eine Wärme ausbreitet, die sich unangenehm anfühlt. Aber gehen wir doch mal an den Anfang zurück …


Sehen wir uns die Welt vor (sagen wir) 150 Jahren – an: Es gab nur selten elektrisches Licht, König Ludwig II telefonierte als einer der ersten auf einer festen Leitung mit zwei Empfängern und Autos gab es bestenfalls in den Phantasien einiger Pioniere. Essen wurde in Öfen gekocht, in denen ein echtes Feuer brannte und E-Mails transportierte ein Briefträger in Papierform und der Newsfeed hieß seinerzeit Zeitung.


Klingt steinzeitlich? Vor allem war die "gute alte Zeit" aber völlig unbeeinflußt von künstlich von Menschen und deren Maschinen erzeugter elektromagnetischer Schwingung.


Wie sieht es heute aus? Unser Radiowecker weckt uns nicht nur, er strahlt auch schon die ganze Nacht auf uns ein. Nach dem Aufstehen checken wir am Smartphone Mails, Posts und Co. Damit wir das können, strahlt unser W-LAN oder schlimmer: die 3, 4 oder 5G-Verbindung unserer Smartphones. Wichtiger Anruf: schnell den Bluetooth-In-Ear Kopfhörer ins Ohr. Der strahlt zwar weniger als unser Smartphone. Aber sei´ drum. In der Mikrowelle noch schnell einen Snack warm machen, weil´s schnell geht und im DAB-Radio oder im TV die Nachrichten gecheckt, damit wir auf dem aktuellen Stand sind … und so weiter und so weiter …


Die Welt um uns strahlt, schwingt, sendet und empfängt – bis hin zur Stomleitung in unseren Wänden.


Diese Strahlungen sind künstlich generiert, strahlen mit massiver Feldstärke und beeinflußen uns. Warum? Weil auch in uns Strom fließt. Unsere Zellen und Nerven "sprechen" miteinander durch elektrische Ströme. Sie tun das aber auf einer sehr niedrigen "Feldstärke". Die Feldstärke bezeichntet die Massivität, mit der ein Sender sendet. Im Vergleich: unser Körper sendet auf dem Niveau einer Ameise. Unser Smartphone sendet dagegen schon mit der Wucht eines Wals.


Beeinflußt uns das? Das BfS sagt nein. Zählen wir andererseits Eins und Eins zusammen, könnte das schon das kleine EinXEins widerlegen. Etwas passiert. Wir spüren es bestenfalls, aber es ist da. Und es wirkt auf uns ein.


Unter dem Begriff "Elektro-Smog" fassen wir die massive Strahlungsbelastung, die durch künstlich erzeugte elektrische und elektro-magnetische Strahlungen und Felder auf unseren Organismus einwirkt.


Dadurch können sich organische aber auch psychische Störungen einstellen. Die Bandbreite der Symptome, die heute mit dieser künstlich generierten Strahlung direkt in Verbindung gebracht werden, reichen von verschiedensten Befindlichkeitsstörungen wie Schlafproblemen, Nervosität oder Reizbarkeit bis zu schweren körperlichen Reaktionen (z.B. Elektro-Allergie), psychischen Störungen (z.B. Depressionen) bis zur aktiven Begünstigung von Tumorbildungen.


Wir wissen, dass Nervenzellen Impulse durch Strom in vielfältiger Form übermitteln. Gleichzeitig können wir aber auch davon ausgehen, dass dabei ein Informationsaustausch auf vielen weiteren Ebenen stattfindet. Von atomaren Bestandteilen bis zu einzelnen Zellbestandteilen (ähnlich wie digitale Signale nur 0 und 1 übertragen, zusammengesetzt ergibt das aber ein Lied von ABBA). Und dieser Informationsaustausch ist nicht indiviuell systemisch (also auf den eigenen Körper begrenzt). Er findet sowohl innerhalb unseres Organismus, wie auch zwischen unserem Organismus und unserem gesamten Umfeld statt.


Der Informationsaustausch zwischen uns und unserer Umwelt ist somit ein komplexer Vorgang, der zeitgleich auf multiplen Ebenen stattfindet, die sich dabei gegenseitig beeinflussen.


Warum sind künstlich erzeugte elektro-magentische Felder so schädlich?

Evolutionär etablierte sich in der Natur Strom in sehr niedrigen Feldstärken (= die Strahlungsintensität ist extrem gering). Das genügte der Natur für ihre Kommunikation.


Unsere heutigen Elektro-Geräte gehen dabei auf Nummer absolut sicher und nutzen heute nicht nur nahezu identische Frequenzen, wie die Natur, aber in einer Millionen-Potenz stärer, um Informationen zu übertragen. Sie strahlen dabei mit massiver Wucht.


Warum ist das ein Problem?

Künstlich generierte Schwingungen überlagern und beeinflussen unsere natürlichen Schwingungen in und um uns, als würde eine Dichterlesung gegen ein Techno-Festival antreten. Dies erzeugt in uns aber einen biologischen Streß. Wir kompensieren viel davon udn gewöhnen uns auch daran. Aber je mehr wir uns künstlich generierter Schwingung aussetzen, desto mehr stresst sie uns. Bei der heute üblichen Strahlung bedeutet das für uns Streß 7/24. Also konstanten Streß.


Schwingungen tragen Information.

Welchen Einfluß diese Schwingung (und die damit übertragene Information) haben, können wir heute nur mutmaßen. Die kanonische Wissenschaft verweigert sich bis heute konsequent sowohl der Dekodierung der organisch erzeugten Schwingungsinformation, wie auch der Dekodierung jeder anderen natürlichen oder künstlich erzeugten Informations-Schwingung.


"Kausaler" Zusammenhang

Sie führt in den allermeisten Studien der vergangenen 35 Jahre an, dass kein "kausaler Zusammenhang" existiert (also ein direkter Bezug zwischen der Ursache = massive Strahlung und deren Einfluß in Form von Krankeiten und/oder Befindlichkeits-Störungen). Dabei verleugnet sie, dass in so komplexen Systemen wie unserem eigenen System der Kommunikation zwischen Atomen, Zellen, Proteinen und auch Handlungen kausale Zusammenhänge nicht anwendbar sind.


Sei es wie es sei. Der massive elektro-magentische Einfluß durch von uns selbst erzeugter Strahlung beeinflusst unsere körperliche und auch psychische Verfassung. Wir geraten schleichend aus dem Lot. Wir können diesen Effekten nicht ausweichen, sondern sie nur abmildern durch beherzte Prävention.




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